LIBREAS Call for Papers #26 Bibliotheken __ abseits / ausserhalb der Bibliothek

LIBREAS.Library Ideas

Kurzfassung

Es gibt unbestreitbar und gut beobachtbar einen Trend zu Bibliotheken und bibliotheksähnlichen Phänomenen, die wenig bis gar nichts mit der Institution Bibliothek zu tun haben. Subkulturen, Protestgemeinschaften aber auch einfach buchaffine Nachbarschaften, Tourismusbüros und sogar Kommunen etablieren niedrigschwellige, oft sehr stark auf spezifische Bestände orientierte Varianten der Literaturversorgung. Die Ausgabe 26 von LIBREAS möchte den Ursachen für diesen Trend nachgehen. Und der Frage, was daraus folgt, dass die etablierten Bibliotheken sich nicht nur auf der digitalen Seite, sondern auch in der analogen Welt mit Alternativen konfrontiert sehen?

Eine ausführliche Einführung in das Thema sowie eine Reihe von möglichen Fragen zur Bearbeitung entnehmen Sie bitte der Langfassung.

Der Einsendeschluss für Beiträge ist der 30.10.2014. Die Kontaktadresse lautet redaktion@libreas.eu.

Zines of the Zone / Berlin, 2014 Herzlich, einfach, temporär – ist das die eigentliche Bibliothek der Zukunft? Die fahrende Konzeptbibliothek der Zines of the Zone fand im April 2014 in der Urban Spree Gallery an der Warschauer…

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Auskunftsdienst oder von der Kunst mit dir zu sprechen

Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW

„Ähhm, Entschuldigung… Entschuldigung, ich hätte da mal eine Frage…“ ich versuche einen Blick auf den Kopf hinterm Bildschirm zu erhaschen. „Moment“ kommt es bestimmt und etwas genervt aus dem Off zurück. Keine Frage, diesem Ton ist Folge zu leisten. Etwas unbeholfen stehe ich nun vor dieser Theke und schaue auf den Bildschirm runter. Dahinter sitzt jemand. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dort jemand sitzt. Woher ich das weiß? Ja, ich bin kein Anfänger mehr: Unter dem Tisch konnte man von weiter hinten zwei Füße sehen, so dass ich bei meinem Anmarsch schon zielgerichtet den richtigen Tisch genommen habe. Und jetzt warte ich. Und warte. Beim Studieren der Bildschirmrückseite fällt es mir auf: Dort sitzt wirklich jemand! Über dem Bildschirm sehe ich ein Haarbüschel hin und her wackeln. Etwas links, etwas rechts, links, rechts… Nach dem ersten Triumph („ich hatte recht mit dem Tisch!!“) kam dann plötzlich doch der Unmut…

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Der KatzenBot: Mehr Bilder! Mehr Vielfalt! Mehr Hamster!

Hatori Kibble

Beim KatzenBot hat sich einiges getan:

Die Titel der Katzenbilder sind ja manchmal wenig aussagekräftig:

Damit klar ist, dass sich „Hauskatze“ und „Hauskatze“ durchaus unterscheiden können, werden jetzt die Vorschaubilder gleich in den Tweet eingebettet:

Tweet mit Bild Tweet mit Bild

Eine andere Sache, die etwas unschön am Bot war, waren „Tweet-Doubletten“. Mangels Masse an Bildmaterial konnte es vorkommen, dass sich Bilder wiederholen:

Alle drei Tweets verlinken auf das selbe Bild Alle drei Tweets verlinken auf dasselbe Bild

In der neuen Version verwirft die Suche alle Bilder, die in den letzten drei Tagen gepostet wurden. Ich bin schon gespannt, wie sich das in der Praxis bewährt und ob die DDB irgendwann einmal „leergefischt“ ist (die einzelnen Suchterme bringen zwischen 2 und 802 Ergebnisse …).

Die letzte Neuerung ergab sich aus einem Tweet-Wechsel:

Twitter Konversation

Und so kümmert sich der KatzenBot jetzt auch um Hamster:

Hamster Tweet

Die…

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Niemand braucht die Bibliothek als Raum, meint Alexander Grossmann.

LIBREAS.Library Ideas

Am Sonntag veröffentlichte der Tagesspiegel einen Leserbrief seines Lesers Alexander Grossmanns (online seit 18.02.2014), der sich gegen einen Neubau für die Berliner Zentral- und Landesbibliothek ausspricht und dies mit der These begründet, dass heute niemand mehr die Bibliothek in gebauter Form benötigt. Eine Tiefenlektüre des Leserbriefes zeigt, dass die Argumentation erhebliche Defizite besitzt.

von Ben Kaden (@bkaden)

Während die Leserkommentare im Webangebot des Tagesspiegels – wie übrigens bei den meisten Presse-Online-Auftritten allgemein – im Normalfall vor allem einen ernüchternden bis Entsetzen hervorrufenden Einblick in die Niederungen menschlicher Kommunikationen bieten, enthalten die redaktionell vorgefilterten Lesebriefspalten in den Druckausgaben ab und an doch einen Stichpunkt, der eine Debatte inhaltlich weiterzubringen verspricht.

Wenn sich nun, wie am Sonntag (16.02.2014, S.16) im Tagesspiegel, auch noch ein Leserbrief zum geplanten Neubau der Zentral- und Landesbibliothek in Berlin mit der Überschrift „Virtuelle Bücherei Berlin“ (online unter dem zugespitzterem „Kein Mensch braucht die…

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Der Auskunftsdienst in der digitalen Welt

Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW

Kunde: Ich möchte meinen Garten neu bepflanzen und suche nach Inspiration. Haben Sie da etwas für mich?

Bibliothekar: Selbstverständlich. Alle Bücher zum Thema Garten finden Sie bei den Sachbüchern im 2. Obergeschoss.

So oder so ähnlich fand ein Großteil der Auskunftsgespräche in Öffentlichen Bibliotheken in der Vergangenheit statt. Das Prozedere hat sich auch bis heute wenig verändert. Aber die Zeiten in denen der Buchbestand von Bibliotheken die einzige relevante Informationsquelle zur Beantwortung solcher fragen darstellt sind lange vorbei. Im Idealfall wird der Kunde nicht mehr ausschließlich an die Regale in der Bibliothek sondern auch an eine Vielzahl anderer „Orte“ – physisch und digital –  verwiesen.

Neben der Vermittlung von Buchbeständen, wird es in Zukunft  also immer wichtiger auch digitale Inhalte in den Auskunftsdienst miteinzubeziehen. Dazu gehören zum einen die eigens von der Bibliothek ausgewählten und eingekauften Inhalte (wie Datenbanken), aber auch ausgewählte freie Internetangebote sollten im Laufe eines Auskunftsgespräches nicht…

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Tool der Woche – AlarmDroid

Alarm Droid

Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V.

Ich muss gestehen, ich habe drei Wecker in meinem Schlafzimmer. Zwei sind Radiowecker in unterschiedlichem Preisklassen, der eine ist ganz klassisch nur mit einem üblichen Digitaldisplay und der andere hat einen Speicherkartenslot und kann von diesem Musik abspielen und auf dem Display können Bilder angezeigt werden, wie in digitalen Bilderrahmen. Aber nur der dritte Wecker schafft es mich so lange zu nerven, dass ich mehr oder weniger pünktlich aus dem Bett komme. Wie schafft er das?

Alarm DroidZuerst muss man sagen, dass es sich dabei um mein Smartphone handelt… ich würde es also (fast) nie an die Wand werfen.
Die App, die es zum richtigen Zeitpunkt zum Wecker macht, ist AlarmDroid.

Man kann mehrere Weckzeitpunkte und Tage einstellen und auch der Weckton kann aus dem Speicher frei gewählt werden, soweit unterscheidet sich die App kaum von anderen Wecker-Apps.Lustig wirds allerdings, wenn man wie ich zu den notorischen Snooze-Tasten-Drückern gehört und…

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