Nette Grüße

Bibliothek2.009 macht diese Woche mehr oder weniger Pause und teilt das auch sehr nett mit. Das hat mir sehr gefallen, deshalb gibt es auch ein paar Grüße von mir. Vielen Dank auch an meine LeserInnen.

Lektion 9 – Web-Helferlein

Bei dem, was ich ausprobiert habe – Google Docs, Photoshop Express, die Flickr Gallerie und auch ScreenToaster bzw. Bubbl.us funktionieren zuverlässig. Manchmal gibt es kaum Einschränkungen im Vergleich zu Anwendungen, die auf dem Rechner installiert sind. Für diese Angebote benötigt man häufig neben mehr oder weniger persönlichen Angaben – meistens reicht ein Pseudonym und eine Fake-Adresse – aktuellste Software, um die Angebote anzeigen und nutzen zu können. In einigen Fällen muss man zusätzliche Software auf dem eigenen Rechner installieren, z.B. für das Netz-Office von Microsoft.

Bedenklich ist der Datenschutz. Welche Informationen gebe ich selbst an? Welche Informationen werden aus meinen Texten gezogen? Liest Google mit, wenn ich dort Dokumente bearbeite? – Okay, meine Suchen protokolliert der Riese mit, wenn ich in irgendeiner Form eingeloggt bin. Das ist ja bereits bekannt. Welche Rechte trete ich an Bildern ab, die ich mit einem solchen Programm bearbeite. Manchmal habe ich ja Bearbeitungsrechte aber ansonsten liegen die Bildrechte bei jemand anderes und eine Nachfrage wäre zu Zeitaufwendig, wenn es um eine kleine Bearbeitung geht, für die ich das Bild aber in das Online-Programm hochladen muss. Wie sieht es mit Weiternutzungsrechten aus bei Grafiken, die mit einem solchen Programm und dort vorgefertigten Templates erstellt worden sind? Was passiert mit meinen Arbeiten, die dort in den vielen tausend verteilten Accounts gespeichert sind (6 Beispiele im Text – 6 verschiedene Accounts)? Sind sie dort sicher oder verschwinden Sie, wenn der Anbieter sich entscheidet, seinen Dienst einzustellen?

Für mich auf Arbeit wären viele Dinge ohne diese Helferlein nicht zu erledigen. Rasch mal eine Datei für eine Kollegin hinterlegt, die sie sich dort abholen bzw. weiterbearbeiten kann. Für ein Projekt rasch noch auf einem fremden Rechner die Datei angepasst oder als anderes Format gespeichert, ohne dafür erst umständlich durch die Bibliothek laufen zu müssen. Außerdem, sehr umständlich wäre es, Termine zu vereinbaren, gäbe es nicht so kleine Programme wie Doodle.com. Wenn mehr als drei Leute sich treffen wollen, kann man damit wunderbar Termine abgleichen, ohne tausend Rückfragen zu stellen.

Nach Lektion 9 bleiben Fragen über Fragen und die Erkenntnis, sie können helfen, diese Online-Anwendungen.

Lektion 8 – Echt Fun mit Generatoren

Für Spielereien, wo man viel Zeit lassen kann, sind die ganzen Generatoren gut.

Katzenkunstwerk im Museum

Katzenkunstwerk im Museum

Auch für die Bebilderung bestimmter Aussagen, um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen, bietet sich der ein oder andere Generator an.

generiert von Sloganizer

Vor allem geht es jedoch um Fun und den brachte Lektion 8.

Graffitti

Graffitti

Lektion 07 – Weblogs – finden, gefunden werden und sichtbar sein

Es ist zwar spät, aber weiter geht es heute noch mit Lektion 07 des Sellbstlernkurses Bibliothek2009.
Technorati baut seinen Vorsprung als Schlafmütze aus bei der Suche nach dem Tag „bibliothek2009“. Die Suche wirkt behäbig und langsam. Zudem wurden sehr wenige Treffer (3) gefunden.
Googles Blogsuche ist schnell, aber aktuellster Beitrag war vom 13.08. Das kann nicht ganz stimmen, weil ich zumindest in den letzten drei Tagen 4 Beiträge mit diesem Tag veröffentlich habe. Insgesamt waren es im Ergebnis 177 Beiträge mit dem Tag „bibliotheks2009“ versehen.
Aktuellste Ergebnisse gab es bei Twingli, das ein Ergebnis von vor 14 Stunden fand. Insgesamt wartete Twingli mit 48 Treffern auf.
Gut im Vergleich schnitt auch die Blogsuche von Wikio.de ab: etwa 4 Tage alte Beiträge waren die aktuellsten. Angezeigt werden allerdings nur die letzten 10 Beiträge.
Twingli und Wikio erlauben zusätzlich eine Bewertung der Beiträge.

Googles Blogssuche hat mich enttäuscht, weil es nicht die aktuellsten Treffer bot, aber andererseits fand diese Suche die meisten Seiten. Das ist ein Pluspunkt. Twingli war für mich neu und kann wohl am schnellsten vermitteln, ob ein Trend aufgenommen worden ist oder nicht. Keine der Suchmaschinen hat mein Blog gefunden – nun gut, da fehlen Verlinkungen jeglicher Art bzw. eine Anmeldung, bspw. bei Technorati.

Lektion 6 – LibraryThing fürs Katzenfutter

Lektion 5 habe ich durchgelesen, aber wenig Neues für mich entdeckt, deshalb stürze ich mich gleich mal auf Lektion 6 – LibraryThing. Mit LibraryThing habe ich ein wenig herumexperimentiert. Den Link zu meinem Profil bei LibraryThing habe ich dann in mein Blogroll gesetzt, d.h. als Link in WordPress gespeichert. Es ist eine nette Sache, wenn man Zeit dafür hat, seine gesamte Bibliothek irgenwo nachzuweisen… Mal schauen, ob ich mir die Zeit dafür nehme oder nicht…

Lektion 4 – RSS oder aufgeschmissen…

RSS-Feeds sind wirklich eine wunderbare Erfindung. Ohne sie wäre ich nur halb so gut informiert oder vielleicht noch schlimmer. Durch die Möglichkeit, die Feeds intuitiv zu ordnen (nach Prioritäten, Spass oder anderen für andere nicht nachvollziehbare Faktoren), lassen sich ungeheure Informationsmengen innerhalb ertragbarer Zeit sichten.

Ganz kurz erklärt: Ich habe mehrere Accounts bei unterschiedlichen Anbietern. Jeder Anbieter hat seine Vor- und Nachteile.

Bloglines.com bietet die Mögichkeit eine hohe Anzahl von Feeds zu sichten und einzelne Beiträge notfalls für später zu speichern und sie einfach wiederzufinden. Außerdem muss man die Feedbeiträge, die man nicht lesen will, nicht mühsam einzeln löschen, sondern geht einfach weiter zum nächsten Feed. Kann auch ein Nachteil sein.

Mit dem Feedreader von Google sichte ich die Feeds, die ich sehr regelmäßig verfolge, da hier das Lesen am angenehmsten ist. Leider finde ich die Möglichkeiten, einzelne Beiträge zu speichern, nicht sonderlich gut gelöst.

Mit Netvibes bin ich am Experimentieren. Einen Vorteil oder Nachteil habe ich bis jetzt noch nicht entdeckt.

Um die Dimensionen zu klären. Ich verfolge derzeit über 250 Blogs regelmäßig, d.h. ich schaue mindestens einmal die Woche vorbei, bei 20% mind. alles 2 Tage. Ohne RSS-Feeds ginge das nicht und ich wäre mit meinem Infohunger ziemlich aufgeschmissen. Ich habe ja auch noch andere Dinge zu tun während der Arbeit oder in meiner Freizeit.

Keinen Sinn sehe ich darin, einzelne Neuerwerbungen auf über RSS zu veröffentlichen. Das führt nur zu einem Informationsrauschen. RSS-Feeds könnten für Bibliotheken aber eine gute Rolle spielen, wenn es darum geht, Inhalte zentral zu verwalten, aber aus ihren eigenen Websiten auszulagern. So ließen sich beispielsweise Tipps zum Recherchieren oder abwechselnde Links, z.B. zum Katalog und bestimmten Informationsmitteln in andere Angebote der Hochschule einbinden, z.B. in Propädeutika und Tutorien verschiedenster Institute. Damit habe ich mich jetzt wohl auch als Bibliothekarin einer wissenschaftlichen Bibliothek geoutet. Auch bibliothekseigene News können so in ein Portal mit größerer Reichweite eingebunden werden, z.B. auf lokaler Ebene oder sogar regionaler Ebene, ohne dass dies einen höheren Aufwand für die Bibliothek bedeuten würde. Man könnte entsprechende Quellen anschreiben und dort ein wenig die News und den Feed anpreisen. Rss-Feeds machen aber nur Sinn, wenn eben regelmäßige Neuigkeiten dann auch veröffentlicht werden.

So, damit habe ich jetzt Lektion 4 absolviert, zumindest Aufgabe 2, weil ich die meisten Teilaufgaben von Aufgabe 1 doch schon kräftig vorher gelöst habe. 🙂

Lektion 3 – Bilder, Flickr, ipernity

Ipernity war für mich ein neuer Bilderfinder. Da bin ich auch fündig geworden. Ist der Bücherwagen nicht schön?
Bitte Abstand halten
Das Bild ist von Rasch2000, wurde am 21.11.08 bei ipernity hochgeladen und der Fotograf besitzt alle Rechte.

Ipernity lieferte zumindest den Text zum Einfügen für das Bild gleich mit 🙂

Hihi, bei Flickr bin ich dann auch duschhaubentragenden Bibliothekaren auf die Spur gekommen
Duschhauben und Bibliothekare Das Bild steht unter einer BY-NC-ND-Lizenz und stammt vom Libraryman.

Aber das hier war die Entdeckung bei Flickr.com. Fündig geworden bin ich über die Google Bildersuche mit eingeschalteten Wiederverwendungsfilter 😉
Duschen mit Duschhaube und Buch
BY-NC-ND-Lizenz von isazappy

Ich hatte viel Spass – was wohl auch am Suchthema lag. Ich werde mich dann heute mal mit meiner Kamera bewaffnen, um bald selbst Bilder bei Flickr oder ipernity hochzuladen.